Internationales

1933 – 2023: Deutschland und Iran – Best friends

In der Trotz alledem! Nummer 91, Mai 2023, haben wir über die Revolte im Iran gegen das islam-faschistische Regime nach dem Tod der Kurdin Mahsā Jîna Amīnī berichtet. Einige Leser:innen haben angeregt, die deutsch-iranischen Beziehungen in einem weiteren Artikel zu beleuchten. Warum sind diese so beständig, warum ist der Iran so wichtig für das imperialistische Deutschland? In diesem Artikel wollen wir die politischen und Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern beleuchten.

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Armenien

Armenien

Vorwort In dieser Themenbroschüre „Armenien“ fassen wir unsere bisherigen Artikel zum Völkermord an den Armeniern, zur Haltung des türkischen Staates und der Mit- verantwortung des Deutschen Imperialismus zusammen. Ergänzt werden diese durch Dokumente der damaligen sozialistischen Sowjet- union in der Armenienfrage. Darin werden sehr konkret die historischen Hinter- gründe und Ursachen der Pogrome und des Völkermordes dargelegt. Ebenso wird als Alternative zur Barbarei des Imperialismus die Lösung der nationalen Frage im Sozialismus im praktischen Aufbau Sowjetarmeniens aufgezeigt. Der Völkermord an der armenischen Nation wird nach wie vor von den Herr- schenden in Nordkurdistan/Türkei verleugnet. Daher wird natürlich weder über Entschädigungen oder die Rückgabe armenischer Häuser, Bodens, etc. noch über das Recht auf Rückkehr für die vertriebenen ArmenierInnen je ein Wort verloren. Das sind Tabus der türkischen Politik. Die Rechte der in Nordkurdistan/Türkei lebenden, armenischen Minderheit sind nach wie vor eingeschränkt. Der großtürkische Chauvinismus bestimmt die Politik. Der tief verankerte Ras- sismus gegen die armenische Nation und der Hass auf jegliche „Versöhnung“ zwischen den türkischen, armenischen und kurdischen Völkern, hat den „tiefen“ türkischen Staat zum geplant organisierten Mord an Hrant Dink veranlasst. Hrant Dink, Journalist der armenischen Zeitung „AGOS“ hat den Völkermord angeklagt und sich für die Aussöhnung der Völker gegen die Herrschenden auf allen Ebenen eingesetzt. Dafür musste er mit seinem Leben bezahlen. Wir veröf entlichen im Anhang unsere Flugblätter zum Mord an Hrant Dink, und Texte von ihm. Januar 2013

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Trotzkismus und Leninismus – Ein Einstieg

SU 1914-1916

Vorbemerkung: Trotzkismus heute Die „linke“ Bewegung weltweit, so auch in der BRD, ist in viele Gruppen, Parteien und Organisationen der unterschiedlichsten politischen Orientierung aufgespalten. Nach wie vor sind die stärksten politischen Kräfte der moderne Revisionismus und der Reformismus in der Arbeiterbewegung. Auch wenn sich viele kommunistische Parteien der Chrustschowrichtung umbenannt und dem sozialdemokratischen Reformismus immer mehr angepasst haben: ihre ideologisch-politischen Wurzeln sind nach wie vor Grundthesen des 20. Parteitages der KPdSU von 1956. Da Konservative, Liberale, Sozialdemokraten und mittlerweile auch die „Grünen“ zu einer politischen Soße geronnen sind, übernehmen diese modern-revisionistischen Parteien die Funktion der Abfederung von Protesten gegen die „Mitte der Gesellschaft“, d.h. der bürgerlichen Herrschaft. In manchen Ländern sind sie selbst an bürgerlichen Regierungen beteiligt, so seit Jahrzehnten in Indien, in Italien und auf kommunaler Ebene die Linke in Deutschland. Eine politisch und zahlenmäßig anwachsende Kraft in etlichen Ländern der Welt, ganz besonders in Lateinamerika, sind trotzkistische Gruppen und Parteien. Sie haben insbesondere starken Zulauf innerhalb der Studenten- und Schülerbewegungen. Aber auch innerhalb der ArbeiterInnenbewegung und in den Gewerkschaften nimmt ihr Einfluss zu. Größtes Hindernis, damit die Trotzkisten sich zu einer geballten politischen Kraft entwickeln, ist ihr ureigenster Spaltungstrieb. Die trotzkistische Richtung hält in der Aufsplitterung in Hunderte verschiedener Gruppierungen einen einsamen Rekord, zumal sie diese auch zum programmatischen Credo erklärt: Ein Widerspruch – eine Spaltung! Viele junge RevolutionärInnen sind von den diversen trotzkistischen Gruppen angezogen. Der wuchtige Antistalinismus, der die gesamte politische Debatte und Geschichtsschreibung in der BRD prägt, ist ein enormer „Pluspunkt“ des Trotzkismus. Einerseits propagieren sie offensiv den Sozialismus, berufen sich auf die sozialistische Oktoberrevolution in Russland; gleichzeitig hausieren sie mit ihren Verleumdungen gegen Stalin und sehen die sozialistische Sowjetunion als „degenerierten Arbeiterstaat“. Sie bauen auf dem vorherrschenden Antistalinismus auf, verpassen ihm ein linkes Mäntelchen und ziehen damit ideologisch viele junge RevolutionärInnen an. Verbal geben sie sich sehr radikal, fordern Revolution hier und heute, während sie in der politischen Praxis mit dem modernen Revisionismus, Reformismus kräftig zusammenarbeiten, bzw. in deren Parteien/Organisationen eintreten und versuchen sie von ‚innen zu übernehmen’. Die sogenannte Politik des „ Entrismus“. Aus all diesen Gründen ist es für uns Marxisten-Leninisten zentral, sich mit dem Trotzkismus in Geschichte und Gegenwart auseinander zusetzen. Viele revolutionäre Jugendliche sind interessiert an einer Diskussion unserer Kritiken und Positionen an dieser politischen Richtung.

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CHINA: IMPERIALISTISCHES LAND AUF DEM WEG ZUR GROSSMACHT

Kulturrevolution China

Die Volksrepublik China steht nicht erst seit den Olympischen Spielen 2008 im Brennpunkt des Weltinteresses. Nach dem revisionistischen Staatsstreich 1978 setzte eine grundlegende Umwandlung der demokratischen Volksrepublik ein. China zog mit seiner rasanten wirtschaftlichen Entwicklung die geballte Aufmerksamkeit auf sich. Überall wird von der „aufkommenden Weltmacht” gesprochen. Jubel in den höchsten Tönen gab es über die endgültige „Öffnung“ des bevölkerungsreichsten Landes der Erde für den Weltmarkt, d.h. seine Ankunft im ganz normalen Kapitalismus. Für die imperialistischen Mächte erschloss sich ein märchenhaftes Absatzgebiet für ihre Produkte und es eröffnete sich ein wahres El Dorado für Kapitalinvestitionen, Ausbeutung und Extraprofite.

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UKRAYNADA HALKLARIN KATLİAMINI DURDURUN !

Frieden fordert Revoution - alles andere ist Illusion

Aylardır NATO’nun geliyor, gelecek diye beklediği, açıkça kışkırttığı; Rusya’nın hazırlandığı ve açıkça ilen ettiği gerçekleşti. Ukrayna’nın doğusunda yıllardır süren savaş yeni bir boyut kazandı. 22 Şubat’ta kendini Rus emperyalizminin bugünkü Çar’ı gibi gören ve davranan Putin, Rusya devletinin Ukrayna’nın Donbass bölgesinde, kendi kendilerini “bağımsız demokratik cumhuriyet”ler olarak tanımlayan Luhansk ve Donetzk’i devlet olarak tanıdığını ilan etti. Aynı anda Rusya ile bu “bağımsız” devletler arasında karşılıklı dostluk ve dayanışma anlaşmaları da imzalandı. Bu aslında şunun ilanı idi: Rusya bundan böyle Ukrayna’da yıllardır süren savaşta yalnızca Luhansk ve Donetzk’ de silahlandırdığı, eğittiği,donattığı temsilcileri üzerinden dolaylı olarak yer almakla yetinmeyecek, artık Rus ordusu üzerinden Ukrayna’daki savaşa doğrudan katılacak.

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