Stalin lebt in den Kämpfen der Proletarier:innen aller Länder und der unterdrückten Völker weiter!

Am 5. März 2023 sind 70 Jahre vergangen, seit Genosse Josef Wissarionowitsch STALIN gestorben ist.

Es gibt kaum einen Namen in der Weltgeschichte, der bei der Weltreaktion, bei der Bourgeoisie aller Länder so viel Wut und Hass auslöst wie der Name Stalins. Zugleich ruft sein Name bei allen wirklichen Kommunist:innen und klassenbewussten Proletarier:innen große Wertschätzung und Liebe hervor. Auch noch 70 Jahre nach dem Tode Stalins hat der Hass der Bourgeoisie und aller Reaktionäre gegen ihn nicht abgenommen. Im Gegenteil. Aktuell steigert er sich auch im Angesicht des innerimperialistischen Kriegs in der Ukraine bis zum Exzess. Immer neue Kampagnen von Lügen und Verleumdungen werden gegen Stalin gestartet. Kübel voll Schmutz gegen ihn werden ausgegossen. Der imperialistische Kriegsherr und großrussische Chauvinist Putin wird als „Nachfolger“ Stalins, als „der neue Stalin“ gehandelt.

So wird der Kommunist Stalin diffamiert. Warum? Einfach aus Angst und Furcht vor dem unüberhörbaren Klang des Namens dieses Giganten der Revolution, im vergeblichen Bemühen, ihn den unterdrückten Massen für immer aus den Herzen und Köpfen zu reißen.

Wir und mit uns alle wahren Revolutionär/innen und echten Kommunist:innen weisen all diese Hetz- und Lügenkampagnen gegen Stalin mit aller Entschiedenheit zurück! Wir wissen und spüren täglich, wozu diese Hasstiraden dienen, dass sie eine Waffe der Konterrevolution zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen, zur sozialen und politischen Entrechtung der arbeitenden Massen, zu deren Verwandlung in ein wehrloses Sklavenheer sind.

Wir wundern uns nicht, dass die Ausbeuterklassen und ihre Ideologieproduzenten jeglicher Sorte, so auch die Revisionisten und die Trotzkisten, nichts so sehr hassen und so sehr fürchten wie Genossen Stalin, seine Lehren und sein Werk. Unvorstellbar ist, dass Stalin von der Weltreaktion so als Gleicher unter Gleichen ‘anerkannt’, so geschätzt und beklatscht würde wie Chruschtschow, Gorbatschow und Jelzin, diese Sargträger der revisionistisch entarteten Sowjetunion. Auch Putin war eine Zeitlang, solange er die Konkursmasse der ehemaligen Sowjetunion in Zusammenarbeit mit den westlichen imperialistischen Mächten verwaltete, als „vertrauensvoller Partner“ gut gelitten. Als er aber die Interessen des wieder erstarkenden russischen Imperialismus auch mit Waffengewalt durchzusetzen begann, wurde er zum bösen Buben, zum aggressiven „russischen Bär“ und natürlich zum Schlimmsten für die Bourgeoisie, zum „neuen Stalin“ abgestempelt. Stalin, der vor siebzig Jahren starb, kann sich natürlich gegen diese unverschämte Diffamierung nicht zur Wehr setzen. Wir Kommunist:innen sind aber da! Wir werden die historische Wahrheit über Stalin immer wieder auf die Tagesordnung setzen.

Stalin und der Kampf für den Sozialismus

Wenn wir an Genossen Stalin denken, empfinden wir Freude und Begeisterung über die unter seiner Führung erzielten Siege der Revolution, des Aufbaus des Sozialismus in der Sowjetunion und des welthistorischen Sieges über den Faschismus. Wir haben uns verpflichtet, die Lehren des Marxismus-Leninismus, die für immer mit dem Namen Stalins verbunden sind, von ihm verteidigt und weiterentwickelt wurden, als schärfste Waffe im Kampf für ein besseres Morgen zu gebrauchen.

Stalins Name steht für den Kampf zur Verwirklichung des größten Ziels, das sich die Menschheit jemals gestellt hat: die Erkämpfung einer Welt ohne Ausbeutung und Ausbeuter, einer Welt, in der die Bourgeoisie entmachtet ist und aufgehört hat als Klasse zu existieren, einer Welt, in der die Werktätigen die Macht und das Sagen haben, einer sozialistischen Welt, in der jede/r zum gesellschaftlichen Reichtum nach seinen/ihren Fähigkeiten beiträgt und nach seiner/ihrer Leistung entlohnt wird. Für eine Welt, in der nicht der bürgerliche Nationalismus, sondern der proletarische Internationalismus Leitstern ist. Eine Welt, in der die Befreiung der Frauen verwirklicht wird. Eine Welt, in der nicht mehr die Profitgier regiert, in der kapitalistische Krisen und imperialistische Kriege der Vergangenheit angehören. Eine Welt, die sich in einem ständigen revolutionären Prozess zu einer kommunistischen Gesellschaft, das heißt zu einer Gesellschaft, auf deren Fahne steht: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“.

Für diese Entwicklung steht der Name Stalins. Dafür hasst ihn die Bourgeoisie abgrundtief.

Seinen Namen mit Putin, dem großrussischen, antikommunistischen Imperialisten zusammenzubringen ist ein übles Betrugsmanöver.

Stalin war gestählt im Kampf für den Sturz des russischen Zarismus und die erste bürgerliche Revolution in Russland 1905. An der Seite Lenins, als dessen Schüler er sich stets verstand, erlebte er die in der Oktoberrevolution gipfelnden revolutionären Stürme in Russland und wurde ein hervorragender Führer des Proletariats Russlands. Nach dem Tode Lenins erwies sich Stalin als der in der Theorie und Praxis konsequenteste Schüler Lenins. Unter der Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki), der KPdSU(B), an deren Spitze Stalin stand, wurde auf einem „Sechstel der Erde” konsequent die Diktatur des Proletariats gefestigt und im scharfen Klassenkampf der Sozialismus aufgebaut. Die Pläne und Hoffnungen der internationalen imperialistischen Bourgeoisie, die einzige Diktatur des Proletariats in der Welt zu zerschlagen, wurden zunichte gemacht. Während die ganze bürgerliche Welt unter der schlimmsten Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts litt, Millionen und aber Millionen Werktätige zu Arbeitslosigkeit und Hunger verdammt waren, die Bourgeoisie nach und nach zum Faschismus als Herrschaftsmethode griff, entwickelte sich die sozialistische Sowjetunion zum einzigen prosperierenden Staat der Welt. Die Sowjetunion wurde durch die Mobilisierung der Volksmassen innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einem Industrieland mit moderner Landwirtschaft. Die Werktätigen kannten keine Arbeitslosigkeit mehr und die Demokratie der Arbeiter/innen und Werktätigen wurde täglich gelebt.

Die sozialistische Sowjetunion wurde zum Bollwerk der proletarischen Weltrevolution, zum “Vaterland aller Werktätigen der Welt“, zum leuchtenden Beispiel des verwirklichten Sozialismus. Sie war der bohrende Speer im Fleische der Bourgeoisie. Stalin wurde zum anerkannten Führer der sich auf dem gesamten Erdball ausdehnenden und erstarkenden kommunistischen Weltbewegung.

Stalin und der Kampf zur Zerschlagung des Faschismus

Im zweiten Weltkrieg hetzte der Weltimperialismus die Nazi-Horden des Hitler-Regimes auf die sozialistische Sowjetunion, um sie zu zerschlagen. Aber die Völker der Sowjetunion haben vereint unter der Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) mit Stalin an der Spitze auch diesen Angriff zurückgeschlagen. Die Welt wurde vor allem durch den heroischen Kampf der Völker der Sowjetunion – die 27 Millionen Opfer zu beklagen hatten – von der blutigen Herrschaft des deutschen Imperialismus, des japanischen und des italienischen Faschismus befreit.

Im zweiten Weltkrieg kämpften alle Völker der Sowjetunion, darunter auch das ukrainische Volk, ausgenommen der ukrainischen Ultra-Nationalisten, die Banderisten, die mit Nazi-Deutschland kooperierten und heute auch großen Einfluss in der ukrainischen Politik haben, vereint gegen den Faschismus. Es sind diese Banderisten, die heute im Krieg in der Ukraine wieder die Lüge vom „Holodomor“ ins Gespräch brachten. Angeblich hätte Stalin in den frühen dreißiger Jahren die ukrainische Bevölkerung bewusst durch Hunger vernichten, ja „ausrotten“ wollen.

Dabei war nicht nur in der Ukraine sondern auch in weiten Teilen der Sowjetunion, auch in Russland durch eine außergewöhnliche Dürreperiode eine verheerende Getreideknappheit entstanden. Diese Knappheit hatten die Dorfbourgeoisie, die reichen Bauern, die sich gegen die Kollektivierung gestellt hatten, bewusst vergrößert, indem sie ihre Getreideerträge lieber vernichtet (verbrannt) haben, als sie an den sozialistischen Staat zu verkaufen. Dadurch entstand kurzfristig eine Hungersnot, in der viele Sowjetbürger:innen, ihr Leben verloren haben.

Der sogenannte „Holodomor“, Genozid/Holocaust der von der ukrainische Regierung, Selenskyj ist eine der berühmten Lügen der Bourgeoisie über Stalin.

Im Kampf gegen Hitlers-Nazideutschland wurde der Name Stalins unauslöschbar in das Gedächtnis der Werktätigen der Welt eingraviert. Als der Name des siegreichen Kommandanten des antifaschistischen Kampfes.

Die Sowjetunion mit Stalin an der Spitze, war es vor allem, welche die Weltherrschaftspläne des deutschen Imperialismus durchkreuzt hat. Sie hat den barbarischen industriellen Massenmord an den europäischen Jüd:innen, in dem 6 Millionen jüdische Menschen vernichtet wurden, gestoppt. Die Rote Armee war die Befreierin der Überlebenden in Auschwitz. “Stalingrad” war der Wendepunkt im zweiten Weltkrieg, das wird die Werktätigen der Welt immer daran erinnern, dass Stalins Name vom Kampf gegen den Faschismus nicht zu trennen ist. Auch die Umbenennung Stalingrads in Wolgograd durch die Revisionisten wird daran nichts ändern. Als Stalin 1953 starb, trauerten Millionen Werktätige um einen geliebten Genossen, der die Bourgeoisie das Fürchten gelehrt hatte.

Stalins Tod und Machtantritt des Revisionismus

Der Tod Stalins war für die Völker nicht nur der Sowjetunion, sondern für alle Völker der Welt ein Grund zu tiefer Trauer, für deren Ausbeuter und Unterdrücker, für alle Feinde der Werktätigen ein Grund zum Feiern. Als Stalin 1953 starb, kämpften das Weltproletariat und die unterdrückten Völker in einer Welt, in der viele Länder und Völker dem Einflussbereich der Imperialisten bereits entrissen waren und in der ein sozialistisches Lager, bestehend aus sozialistischen, volksdemokratischen und antiimperialistischen Ländern der imperialistischen Welt gegenüber stand. Dieses gigantische Werk hatte Stalin an vorderster Stelle mit geschaffen.

Genosse Stalin hinterließ eine Fülle großartiger Werke des Marxismus-Leninismus, die gerade angesichts enormer Rückschläge und großer Schwierigkeiten der kommunistischen Weltbewegung nach seinem Tod, weiter eine starke Waffe in der Hand der Kommunisten und Kommunistinnen sind.

Nach dem Tod Stalins wurde erst im vollen Umfang sichtbar, welche großen Wunden der Hitlerfaschismus in die Reihen der besten Kommunisten und Kommunistinnen der Sowjetunion und vieler weiterer Länder geschlagen hatte.

Zehntausende von hervorragenden Kadern, die in den vordersten Reihen des Kampfes gegen den Hitlerfaschismus standen, hatten in diesem Kampf auf Leben und Tod ihr Leben lassen müssen. Den Verlust zehntausender kommunistischer Kader und nur acht Jahre später der Verlust Stalins hat die Kommunistische Partei der Sowjetunion nicht auffangen können. Es zeigte sich nach dem Tod des Genossen Stalin in vollem Umfang, wie heimtückisch das Gift des Revisionismus innerhalb der Partei sich bereits verbreitet hatte und eine neue revisionistische Bourgeoisie in der Partei und im Staatsapparat selbst entstanden war. Ebenso zeigte sich, dass der Kampf Stalins und der Marxist:innen-Leninist:innen gegen diese Entwicklung nicht ausreichend war. Der innere Feind, in Form einer neu entstandenen Bourgeoisie in Partei- und Staatsapparat wurde verheerend unterschätzt.

Klar ist, dass angesichts der einzigartigen historischen Aufgabe des Aufbaus des Sozialismus, angesichts des Fehlens von Erfahrungen bei diesem gigantischen Vorhaben zu vielen unvermeidbaren, aber auch zu vermeidbaren Fehlern der Kommunist:innen kam, welche die vollständige Machtübernahme durch den Revisionismus auf dem 20. Parteitag der KPdSU 1956, nur drei Jahre nach dem Tod Stalins wesentlich erleichterten.

Der moderne Revisionismus konnte in der Partei und im Staatsapparat, in der Ökonomie, in Kultur, in allen gesellschaftlichen Organisationen und Bereichen immer weiter vordringen. Doch er konnte er sich nicht offen zeigen. Er musste unter der Oberfläche bleiben, denn er stieß auf ein mächtiges Hindernis, eben auf Stalin, der einen Kampf auch gegen den Revisionismus führte. Und selbst nach Stalins Tod konnte es der Revisionismus nicht wagen, sofort offen aufzutreten. Doch er bereitete mit allen Mitteln seine direkte, offene Machtübernahme vor. Erst der berüchtigte XX. Parteitag der KPdSU(B) im Jahre 1956, drei Jahre nach Stalins Tod, vollzog unter der Führung Chruschtschows und seiner Clique diese konterrevolutionäre Wendung. Dieser Parteitag bedeutete den unverhüllten Machtantritt der neuen Bourgeoisie, die Liquidierung der Diktatur des Proletariats und des sozialistischen Aufbaus, das Einschwenken auf den Weg der restlosen kapitalistischen Restauration und des Sozialimperialismus.

Wie alle Reaktionäre bediente sich auch die Chruschtschow-Clique einer hemmungslosen Demagogie. Die revisionistische Linie wurde als „Rückkehr zum Leninismus“ und als „schöpferische Anwendung“ des Marxismus-Leninismus auf die konkreten Bedingungen einer „neuen Zeit“ verkauft. In Wahrheit war sie eine klare Abwendung vom Marxismus-Leninismus!

In einem „Geheimbericht“ im Namen der neuen Führung hatte Chruschtschow zum Abschluss des XX. Parteitags einen Generalangriff auf die Person Stalins gestartet, um der Konterrevolution den Weg frei zu machen und sich den Imperialisten anzudienen. Dieses Manöver lief unter dem Schlagwort des „Kampfes gegen den Personenkult“. Tatsächlich wurde ein Personenkult um Stalin in der Sowjetunion betrieben, den Marxist:innen-Leninist:innen ablehnen und kritisieren.

Die Chruschtschow-Revisionisten führten jedoch keinen Kampf gegen den Personenkult, sondern drehten ihn bloß im konterrevolutionärem Sinne um, indem sie für alle angeblichen oder auch tatsächlichen Mängel und Fehler, die es beim Aufbau des Sozialismus gegeben hatte, die Person Stalins alleine verantwortlich machten. Stalin selbst hatte sich in etlichen Stellungnahmen und bei verschiedenen Anlässen gegen den Kult um seine Person gewandt, doch es waren gerade jene, die später den „Personenkult um Stalin“ am wütendsten anprangerten, die ihn selbst am meisten gefördert und bis zu den extremsten Formen aufgeschaukelt hatten. Sie missbrauchten dabei die berechtigtermaßen außerordentliche Autorität, die Stalin durch seine Leistungen bei den Volksmassen gewonnen hatte. Das hohe Ansehen und die unendliche Liebe, die ihm entgegengebracht wurde, machten sie zu einem Werkzeug doppel­zünglerischer bourgeoiser Lobhudelei, die sich immer stärker in den Vordergrund drängte. Stalins wiederholte Zurückweisungen und Ablehnungen der oft, geradezu peinlichen Lobeshymnen auf ihn, waren offenbar nicht wirkungsvoll genug, um diese schädlichen Erscheinungen zu stoppen, deren Folgen auch von den bewährtesten Mitkämpfer:innen Stalins und seinen konsequentesten Kampfgefährten unterschätzt wurden.

Auf jeden Fall ging es den modernen Revisionisten nicht, wie sie behaupteten darum, „dem Sozialismus fremde Erscheinungen“ zu bekämpfen, sondern unter dem Motto des „Kampfes gegen den Personenkult“ die mit der Person Stalins untrennbar verbundene marxistisch-leninistische Linie der Partei zu liquidieren und eine revisionistische Linie zu zementieren.

Die kommunistische Weltbewegung erlitt durch den Machtantritt des Revisionismus in der Sowjetunion einen riesigen Rückschlag. Die große Mehrheit der Kommunistischen Parteien, in denen sich das revisionistische Geschwür schon vor dem Tode Stalins breit gemacht hatte, geriet vollständig in den Sog des modernen Revisionismus. Die sich dem Chruschtschow-Revisionismus zunächst widersetzenden Parteien wie die Kommunistische Partei Chinas, die Partei der Arbeit Albaniens und die sich neu formierenden marxistisch-leninistischen Kräfte eröffneten zwar den Kampf gegen den modernen Revisionismus, doch sie waren dabei nicht genügend konsequent, machten auch selbst teilweise schwere revisionistische Fehler oder erwiesen sich als noch zu unerfahren und zu schwach. Der Bruch mit der revisionistischen Linie wurde daher nicht rechtzeitig und nicht tief­gehend genug vollzogen. Die Zerstörung der Stalinschen KPdSU (B) und der sozialistischen Sowjetunion versetzte der gesamten internationalen Arbeiter- und Befreiungsbewegung einen so schweren Schlag, dass sie sich bis heute nicht davon erholt hat.

Unsere heutigen Aufgaben im Lichte der Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin

Das Ergebnis all dieser Entwicklungen haben wir erlebt und erleben wir heutzutage weiter. Der moderne Revisionismus, die Ideologie und Politik des bürokratischen Staatskapitalismus unter dem Mäntelchen des Sozialismus hat die Sowjetunion und die volksdemokratischen Staaten, die den sogenannten „Ostblock“ bildeten, erst zu konterrevolutionären bzw. sozialimperialistischen Staaten entarten lassen und zuletzt zu ihrem Zusammenbruch geführt. Jene ehemals sich fälschlicherweise sozialistisch nennenden, volksdemokratischen Länder, die im Kampf gegen den modernen Revisionismus zunächst an der vordersten Front standen, sind schließlich ebenfalls diesen Weg gegangen. Das ehemals „rote Albanien“ ist eine Halbkolonie verschiedener westlicher imperialistischer Mächte, während das ehemals „rote China“ Mao Zedongs sich heute als eine imperialistische Großmacht – noch immer sozialistisch, ja sogar kommunistisch nennt – mit anderen imperialistischen Großmächte um die Welthegemonie kämpft. Dass sozialimperialistische Länder wie China und Nordkorea von der Bourgeoisie kommunistisch genannt werden; oder der russische-faschistische Neuzar Putin mit Stalin gleichgesetzt wird, hat Methode. Es dient alles den Kommunismus in den Augen der Proletarier:innnen zu desavouieren und als Alternative unmöglich zu machen.

Der Imperialismus hat den Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion und des Ostblocks bekanntlich als den endgültigen Sieg über den Kommunismus gefeiert. Er hat „das Ende der Geschichte“ und den endgültigen, alternativlosen Sieg der „liberalen Demokratie“ ausgerufen.

Vor zwanzig Jahren, zum fünfzigsten Jahrestag des Todes vom Genossen Stalin hatten wir geschrieben:

„Der Imperialismus scheint heute übermächtig und unbesiegbar zu sein. Das ist aber nur der Schein. Tatsache ist: Die inneren Widersprüche des Imperialismus existieren nach wie vor, sie verschärfen sich von Tag zu Tag und sie sind unlösbar. Die Armut für die große Masse der Menschheit nimmt unvorstellbar zu, aber auf der anderen Seite auch der Reichtum für eine absolut winzige Minderheit. Die barbarische Herrschaft des internationalen Finanzkapitals dringt bis in die letzten Winkel der Erde vor, während Chauvinismus, Nationalismus und Rassismus ungeheuer zunehmen. Auf der einen Seite wird eine angebliche ‚Weltgemeinschaft‘ beschworen, auf der anderen Seite steigern sich die Rivalitäten zwischen den imperialistischen Großmächten von Tag zu Tag. Der auf der imperialistischen Tagesordnung stehende verbrecherische Krieg gegen den Irak zeigt ganz unverkennbar das räuberische Wesen des Imperialismus. Der Imperialismus ruiniert bei seinen maximalprofitgierigen Raubzügen in zunehmendem Maß die natürliche Umwelt und gefährdet damit die Lebensgrundlagen in immer größeren Teilen der Welt.“

In den letzten zwanzig Jahren hat sich jedem/jeder die Welt objektiv sehenden Menschen klar offenbart, dass die ach so „alternativ­lose, liberal-demokratische Welt“ eine Schimäre der von der Bourgeoisie hochbezahlten Ideologen ist.

Überall Kriege … Myanmar, Philippinen, Irak, Afghanistan, Palästina, Kurdistan, Syrien, Jemen, Eritrea, Äthiopien, Kongo, Libyen, Mali, Liberia; Militärputsche und Putschversuche Ägypten, Türkei, Haiti, Brasilien, Venezuela, Kolumbien, Bolivien u.a.; überall das ungezügelte Voranschreiten der faschistischen Kräfte. Das sind die Tatsachen dieser „alternativlosen“, angeblich liberal-demokratischen Welt!

Nun tobt wieder ein Krieg mitten in Europa. In der Ukraine wird beim Kräftemessen der, um die Weltherrschaft, um die Neuaufteilung der Welt kämpfenden imperialistischen Großmächte jeden Tag gebombt, gemordet, geplündert, vergewaltigt etc. Ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine ist auf der Flucht. Alle Imperialisten und Reaktionäre, voran alle imperialistischen Großmächte, bereiten sich auf einen neuen Weltkrieg vor. Es wird überall enorm aufgerüstet. Die Rüstungsindustrie feiert volle Auftragsbücher und Riesengewinne. Im Namen der „Werte“ dieser angeblich liberalen Welt rüsten die imperialistischen westlichen Mächte, voran der US-Imperialismus ihre Lakaien-Regime in der Ukraine auf. Es geht nicht um Werte sondern um Dividenden. Und es geht darum den imperialistischen Konkurrenten Russland maximal einzugrenzen und zu schwächen. Seinen imperialistischen Überfall auf die Ukraine versucht der Neuzar Russlands Putin, als einen antifaschistischen Kampf zu verkaufen!

Die Bourgeoisie führt nicht nur gegen das Proletariat aller Länder und die unterdrückten Völker eine gnadenlose Ausbeutungs- und Unterdrückungsorgie durch. Sondern sie führt auch gegen die Grundlagen des Lebens, gegen die Natur einen Krieg um Maximalprofite. Und in diesem Krieg wird das Klima so verändert, dass es unweigerlich zum Klimakollaps kommen wird, falls nicht die Bourgeoisie von den Werktätigen aller Länder gestürzt wird

Das ist die Welt, in der „die liberale Demokratie“ alternativlos herrscht! Es ist eine Welt am Rande des Zusammenbruchs. Es ist eine Welt die sehenden Auges in Richtung des Versinkens in der Barbarei marschiert.

Die Welt steht, so zugespitzt wie nie zuvor, vor der Alternative Sozialismus oder Versinken in der Barbarei!

Der Imperialismus selbst drängt das Proletariat und die unterdrückten Völker, endlich zu handeln! Sie werden dazu unerbittlich gezwungen und werden das, früher oder später, auch tun!

Die Lehren und Werke von Marx, Engels, Lenin und Stalin zeigen den Weg, wie die Welt durch sozialistische, demokratische und antiimperialistische Revolutionen in den einzelnen Ländern gemäß deren konkreten Bedingungen aus ihrer gegenwärtigen alarmierenden Situation herausgeführt werden kann. Der Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion unter Führung von J.W. Stalin zeigt, dass eine andere Welt möglich ist. Eine andere Welt nicht mit und im Kapitalismus, sondern eine Welt ohne ihn, eine neue, eine sozialistisch-kommunistische Welt!

Vor den Kommunisten und Kommunistinnen der Welt stehen heute große und schwierige, aber lösbare Aufgaben. Bei der Lösung dieser Aufgaben sind uns die Lehren Stalins, seine Beiträge zum Marxismus-Leninismus und zur proletarischen Weltrevolution Wegweiser und Ansporn! Stalin steht weiterhin gemeinsam mit Marx, Engels und Lenin für den Weg der Befreiung der Arbeit!

In diesem Sinne rufen wir anlässlich des siebzigsten Todestages

J. W. Stalins:

Von Stalin lernend werden wir siegen!

5. März 2023

Gemeinsame Erklärung ZUM 70. TODESTAG VON J.W.STALIN

Bolschewistische Partei (NORDKURDISTAN-TÜRKEI)

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TROTZ ALLEDEM! (DEUTSCHLAND)

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