Es gab Zeiten, da mussten deutsche Politiker:innen von Frieden reden, wenn sie Krieg meinten. Heute braucht es diese Verschleierung nicht mehr. Sie reden offen von „Kriegstüchtigkeit“. Sie fordern offen, dass Deutschland die militärische Führungsmacht in Europa werden soll!
KRIEGSTÜCHTIG?
Für welchen Krieg denn? Für den dritten Weltkrieg!
Dieser weltumspannende Krieg, dessen aktuelle Brandherde im südchinesischen Meer, Mittleren Osten, auf dem afrikanischen Kontinent, in Lateinamerika, in Russland/Ukraine mächtig angeheizt werden, wird seit Jahren vorbereitet. Er ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.
Wir sollen glauben, dass es um den Kampf gegen Diktaturen geht, um den Kampf „Gut gegen Böse”.
DAS ist Quark!
Ihr Krieg hat nichts zu tun mit der Verteidigung der Demokratie gegen wen auch immer!
Bei diesem Wahnsinn geht es ausschließlich um die imperialistischen Interessen der Herrschenden!
Die veränderten Kräfteverhältnisse in der imperialistischen Welt fordern eine Neuaufteilung. DAS geht nur mit Gewalt und Krieg! Ein für die Völker tödlicher Kampf der imperialistischen Großmächte.
Dabei geht es … um Einflusssphären … um die Kontrolle und Herrschaft über Energiequellen, Märkte und Finanzen … darum, die imperialistischen Konkurrenten zurückzudrängen … um kulturelle Hegemonie … um die Weltherrschaft.
Woher kommen die Milliarden für Kriegsvorbereitung, Armee, Waffen? Richtig! Von uns! Wir Werktätige bezahlen die Kriegsvorbereitung. Kapital und Kabinett hauen es uns um die Ohren: Sozialstaat ist zu teuer, wir sind zu oft krank, soziale Hängematte. Was das alles kostet! Kann sich der „arme” Staat nicht mehr leisten…
Dann kürzen sie bei der Gesundheitsversorgung, bei der Jugend- und Familienhilfe. Wie sieht’s in den Kassen für Pflege und Rente aus? Die sind doch sowieso fast tot: Nullrunde bitte sehr! Die Umverteilung muss laufen: Milliarden müssen in die Kriegskasse. DAS ist im Interesse der Herrschenden mit ihren imperialistischen Zielen.
Allein in diesem Jahr mästet die deutsche Bourgeoisie mit fast 110 Milliarden Euro die Kriegswirtschaft.
Angesichts der Arbeitsplatzvernichtung in Automobil- und Stahlindustrie wird uns Arbeiter:innen das auch noch als Chance für neue Jobs verkauft. Daimler Truck, Ford, VW – sie reißen sich wie alle anderen in ihrer Gier nach Extrtaprofit um die Aufträge des Kriegsministeriums.
„Arbeitsplätze“ in der Produktion von todbringendem Kriegsgerät sind aber nicht im Interesse der Arbeiter:innen-klasse. ÜBERHAUPT NICHT! Das sollten wir aus der Vergangenheit gelernt haben!
Denn wir sind es, die für jeden Krieg zahlen: Vorbereitung, Durchführung und auch das DANACH. Die Rechnung ist schon längst auf uns ausgestellt: Arbeiter:innen und Werktätige überall.
DRECK euer Krieg!
Im Kriegsfall stehen die Alternativen für uns Werktätige so:
Entweder an der „Heimatfront” zu Hungerlöhnen für die Profite der Monopole schuften oder an der „Kriegsfront” im imperialistischen Gemetzel Klassengeschwister der anderen Seite morden und selbst verrecken.
So macht ihn doch allein!
ABER es gibt eine dritte Alternative!
Wenn sie uns ins Gemetzel schicken, werden wir dann eben und das wird sich lohnen – die Gewehre umdrehen. Das haben die Arbeiter:innen in Russland 1917 gemacht. Auf den Trümmern der alten Gesellschaft entstand die erste sozialistische Republik der Welt!
Wir drehen die Gewehre um
DAS ist uns Vorbild! DAS sollen, DAS können wir tun!
und machen einen anderen Krieg
Klassenkrieg gegen die eigene Bourgeoisise. Die eigene Stärke spüren, in unserem gemeinsamen Kampf. Das geht! Und wir wissen wie das geht! Wir sind die Werktätigen, die Arbeiter:innenklasse. Wir haben gemeinsame Interessen, die denen der Kapitalisten und ihrem Staat unvereinbar entgegen stehen.
Das wird der RICHTIGE sein!
Wenn wir ihre menschen- und naturfeindliche Ausbeutung stoppen, ihre spalterische Unterdrückung abschaffen und ihrem kriegerischen Treiben ein Ende bereiten wollen. Ja, dann heißt es: Raus aus der Vereinzelung, wo jede:r zuerst sich selbst sieht. Ja, dann heißt es raus auf die Straße! Am 1. Mai und für unseren Kampf um eine neue Welt – immer wieder!
Wir kämpfen!
Gegen Wehrpflicht und Militarismus. Gegen Kriegshetze
in unseren Gewerkschaften,
am Arbeitsplatz, in der Schule
auf der Strasse!
Nieder mit dem Militarismus!
Nieder mit dem deutschen Imperialismus!
Krieg den Palästen
Friede den Hütten
| Den Kampf gegen die Militarisierung haben die Schülerinnen als Kampf gegen die Wehrpflicht aufgenommen. Auf den Kundgebungen der Schulstreikaktionen, zu denen zehntausende Jugendliche auf die Straße gegangen sind, fordern sie: „Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft“ „Nein zur Wehrpflicht!“ „Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr“ „Wir sind nicht eure Reserve“ Das sind Forderungen aller werktätigen Menschen, nicht nur in diesem Land, die gegen imperialistische Kriege und für Frieden sind. Die Jugend geht voran … Es ist Zeit, dass wir Arbeiter:innen den Kampf in den Fabriken aufnehmen! Hier können und müssen wir die Kriegsproduktion stören! Keinen Kopf für ihre Hetze! Keine Hand für ihren Krieg! |
| Betriebsratswahlen – Zentrum Nazis Was wollen die wirklich? „Zentrum” ist nicht für uns sondern fürs deutsche Kapital Im Betrieb stellen sie sich als hilfsbereite Kümmerer dar. Doch sind sie ganz nach Vorbild der faschistischen Betriebsorganisationen im Hitlerfaschimus angelegt. Zentrum ist der Arm der AfD in den Betrieben. Und die steht für offenen Rassismus, Spaltung der Arbeiter:innenklasse. Verunsicherung der Werktätigen, Hetze und Hass gegen alles, was nicht in ihr Bild passt. Vernichtung aller von uns hart erkämpften demokratischen Rechte. Senkung und Abschaffung von Arbeitsstandards, Löhnen, Kündigungsschutz, Gleichberechtigung. So sieht es auch beim Zentrum aus hinter der Maske. Es gilt, die unzufriedenen, von eingefahrener Stellvertreterpolitik, der Klassenzusammenarbeit von Betriebsräten und Gewerkschaften mit dem Kapital, enttäuschten Arbeiter:innen zu gewinnen. Sie davon abhalten, den falschen Kümmerern auf den Leim zu gehen. Dabei unbedingt: Klare Kante gegen Betriebsratsfürst:innen und Gewerkschaftsbürokratie! Weil es mit den gelben Gewerkschaften und ihren Arbeiteraristokraten keinen Kampf um ein Stück Kuchen geben wird, geschweige denn um mehr. Der Kampf gegen Rassismus und Spaltung, der antifaschistische Widerstand sind unsere Pflicht! Solidarität mit geflüchteten Menschen, die Hetze entlarven, für die Verbesserung unser aller Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen, heißt gemeinsam kämpfen! |
Wir können alles verändern!
Wenn wir wie eine Faust als Klasse zusammen kämpfen
Wir können als Arbeiter:innenklasse mit unserer Macht so viel erreichen:
Bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeit, höhere Löhne!
Bessere Schulen, Bildung und Kultur.
Höhere Renten und bessere Pflege,
bessere Gesundheitsleistungen
Umweltfreundliche Energieversorgung
Bessere Mobilität für ALLE
Das Ende der Rüstungsindustrie …
Sogar Kriege können wir verhindern …
Wir können eine neue Welt errichten,
in der all dies möglich wird!
Dafür lohnt es sich zu kämpfen!
Schaffen wir die kommunistische Partei!
Für die Revolution
und unsere neue,
sozialistische Welt!
Trotzalledem Proletarier:innen aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!