Im Iran löste die Rekordabwertung des Rial gegenüber ausländischen Währungen, gepaart mit Inflation und hohen Preisen, am 28. Dezember Proteste von Händlern des Teheraner Basars aus, die sich allmählich zu einer Massenbewegung entwickelten. Diese Proteste breiteten sich landesweit aus und mündeten in einen Aufstand gegen das Mullah-Regime.
Laut der iranischen Nachrichtenagentur für Menschenrechtsaktivisten (HRANA) ist die Zahl der Todesopfer bei den regierungsfeindlichen Protesten auf 65 gestiegen. 2.311 Menschen wurden im Zusammenhang mit den seit 13 Tagen andauernden Protesten festgenommen.
Die Versuche des faschistischen Mullah-Regimes, Massenaktionen mit Gewalt und Blutvergießen zu unterdrücken und zu verhindern, scheitern daran, dass diese Aktionen immer weiter um sich greifen und sich ausbreiten.
Dem Mullah-Regime bleibt keine andere Wahl, als den Massenaufstand mit Blutvergießen niederzuschlagen. Entweder wird es zusammenbrechen oder den Aufstand brutal unterdrücken. Genau darauf läuft es hinaus. Tatsächlich eskaliert das Regime die Gewalt, um den Massenaufstand zu unterdrücken.
Im Iran bricht aufgrund der Wirtschaftskrise der Zorn von Millionen Arbeitern, Tagelöhnern und Arbeitslosen – die seit Jahren unter harten Bedingungen, Entbehrung und Armut leben müssen – gegen die faschistischen Praktiken des Mullah-Regimes erneut aus. Spontane Massenbewegungen und -aktionen finden statt.
Im Iran ist der Massenaufstand gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Armut usw. gerechtfertigt und legitim.
Das Mullah-Regime verfügt, wie schon in der Vergangenheit, über die Organisation und die Unterstützung, um Massenaktionen und Aufstände blutig niederzuschlagen. Solange das Mullah-Regime nicht intern gespalten wird und es nicht zu einem Machtwechsel innerhalb der Armee und der Sicherheitskräfte kommt, wird der iranische faschistische Staat auch durch diesen Aufstand nicht gestürzt werden.
Westliche Imperialisten und Israel wollen den Sturz des Mullah-Regimes. Sie unterstützen offen die Aktionen von Gruppen, die gegen das Mullah-Regime gerichtet sind.
US-Präsident Donald Trump droht: „Wenn sie anfangen, Menschen zu töten, was sie bei ihren Aufständen gerne tun – sie provozieren ja häufig Aufstände –, wenn sie das tun, werden wir sie (den Iran) sehr hart treffen.“
Da es im Iran keine organisierte, mächtige kommunistische Führung gibt, die Massenbewegungen lenkt, werden die Aktionen und Aufstände der Massen von westlichen Imperialisten und Israel instrumentalisiert, die letztendlich das Mullah-Regime stürzen wollen.
Die Instrumentalisierung von Massenaktionen zu verhindern und die Aktionen des iranischen Volkes auf ein Ziel auszurichten, gelingt durch die Gründung einer revolutionären, kommunistischen Partei im Iran. Klassenbewusste Arbeiter im Iran müssen all ihre Anstrengungen auf den Aufbau einer kommunistischen Führung konzentrieren. Eine kommunistische Führung ist für den Erfolg von Massenaktionen und Aufständen unerlässlich.
Während im Iran Arbeiter und Tagelöhner gegen das faschistische Mullah-Regime kämpfen, müssen sie auch eine klare Grenze zwischen sich und den westlichen Imperialisten und dem zionistischen Israel ziehen, die das Mullah-Regime aus Eigeninteresse stürzen wollen, und sie dürfen nicht zulassen, dass ihr Kampf von diesen instrumentalisiert wird.
Ungeachtet der Natur der Imperialisten lehnen wir ihre Einmischung in bürgerliche Staaten ab. Bürgerliche Staaten können nur von den Arbeitern, Tagelöhnern und Unterdrückten, die in diesen Staaten leben, gestürzt werden.
Was im Iran geschehen wird, sollte vom iranischen Volk entschieden werden, nicht von Imperialisten oder dem zionistischen Israel!
10. Januar 2026
Trotzalledem Proletarier:innen aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!